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Illustrationen zur Göttlichen Komödie von Dante

Geschichte
Sandro Botticellis Illustrationen der Göttlichen Komödie von Dante blieben nicht als Gesamtwerk erhalten sondern erlebten in Teilsammlungen eine sehr bewegte Geschichte. Von den 100 Originalzeichnungen, die bis zum 17. Jh. als verloren galten, sind bis zum heutigen Tage 92 wiedergefunden worden. Ein erster Teil, bestehend aus Illustrationen zu den Gesängen, I, VIII, IX, X, XII, XIII, XV und XVI der Hölle, wurden in der Bibliothek des Vatikans wiedergefunden. Auf dem Deckblatt ist eine Abbildung der Kreise der Hölle zu sehen. Diese 9 Zeichnungen befanden sich in einem Buch mit gemischten Werken, das zu einer Handschriftensammlung der Christine von Schweden gehört hatte. Heute werden sie noch immer im Vatikan in der ältesten und am schwierigsten zugänglichen Bibliothek der Welt aufbewahrt. Ein zweiter Teil, bestehend aus 83 Zeichnungen wurde im 19. Jh. bei einem Pariser Buchhändler gefunden. Dieser gelangte sodann in die Hände des Herzogs Hamilton, ehe er 1882 vom preußischen König für sein Königliches Kupferstichkabinett in Berlin erworben wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde diese Sammlung auf Grund des Berliner Mauerbaus auf zwei Museen aufgeteilt. Seit 1993 sind die 83 Zeichnungen nun wieder vereint und erneut im renommierten Kupferstichkabinett Berlin zu sehen.

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Die Hölle (Inferno)

Der Läuterungsberg (Purgatorio)

Das Paradies (Paradiso)


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